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© Marcel Heitkamp
Der Neuntöter Zum Content scrollen
Der Neuntöter ist immer auf schlechte Zeiten vorbereitet.

Der Fachlagerist

Der Neuntöter (Lanius collurio) ist immer auf schlechte Zeiten vorbereitet. Er betreibt nämlich Vorratshaltung: Beuteinsekten und mitunter auch mal eine kleine Maus, werden auf Dornen aufgespießt und so für später aufbewahrt. Genügend Dornen findet der Neuntöter direkt vor seiner Haustür, denn er lebt in Feldhecken und Feldgehölzen. Manchmal nutzt er auch Stacheldraht.

An seiner markanten „Zorro-Maske“ ist er einfach zu erkennen. Außerdem sitzt er gerne hoch oben auf den höchsten Ästen der Feldhecke. Auf unserem ersten Foto seht Ihr ein Männchen, auf dem zweiten ein Weibchen.

Auch der Neuntöter ist ein Zugvogel. Die Zeit zwischen Oktober und April verbringt er in der Sonne des tropischen Afrikas.

Lebensraum Feldhecke
Feldhecken mit verschiedenen, vor allem dornentragenden Sträuchern, sind der Lebensraum des Neuntöters. - © Judith Walz