© Marcel Heitkamp
Der Wiesenpieper
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Der Wiesenpieper kann sich nahezu unsichtbar machen.
Der Unscheinbare
Der Wiesenpieper (Anthus pratensis) ist zwar klein und unscheinbar, aber in feuchten Wiesen, Weiden und Mooren bei Anwesenheit durchaus zu beobachten. Er sitzt nämlich gerne erhöht und hat den Überblick. Mit seinem mehr oder weniger stark gestreiften, oliv-bräunlichen Gefieder ist er perfekt an seine Umgebung angepasst – Tarnung ist sein bester Schutz.
Wiesenpieper brüten am Boden, versteckt in dichten Grasbüscheln. Sie ernähren sich hauptsächlich von Insekten und Spinnentieren, die sie geschickt am Boden auflesen.
Als Zugvogel verbringt der Wiesenpieper den Winter in Südwesteuropa oder Nordafrika, bevor er im Frühling zu uns zurückkehrt. Leider gehen seine Bestände durch intensive Landwirtschaft und Lebensraumverlust stark zurück.